
Warum das Beobachten von Flammen den gleichen Effekt auf das Gehirn hat wie eine Meditationssitzung.
Im Sanskrit gibt es ein eigenes Wort dafür: Trataka — die Meditation des fixierten Blicks auf eine Flamme. Was Yogis seit Jahrtausenden praktizieren, ist heute neurologisch erforscht.
Was im Gehirn passiert
Wer 15–20 Minuten ins Feuer schaut, zeigt im EEG vermehrt Alpha-Wellen — typisch für entspannte Wachheit. Der präfrontale Kortex, zuständig für Sorgen und Planen, wird leiser. Der Default Mode Network — unsere innere Grübelmaschine — beruhigt sich.
Die perfekte Sitzung
- Nach dem Anzünden 5 Minuten warten, bis das Feuer ruhig brennt
- Bequem sitzen, etwa 1,5–2 m Abstand
- Atem nicht steuern, nur wahrnehmen
- Wenn Gedanken kommen — zurück zum Spiel der Flammen
Keine App, kein Kurs, kein Abo. Nur ein Ofen, ein paar Scheite Holz und ein bisschen Zeit.



